WRW investieren vier Millionen Euro

Die Westfälische Rohrwerke (WRW) GmbH an der Kruppstraße 29 ist weiter auf Expansionskurs.
Ahlen (at). Das Unternehmen hat von der Stadt Ahlen ein direkt angrenzendes Grundstück mit einer Fläche von rund 9000 Quadratmetern erworben, auf dem ein Logistikzentrum entsteht.
„Im ersten Schritt wird eine Fläche von 5000 Quadratmetern erschlossen“, machte WRW-Geschäftsführer Gerhard Auental im Gespräch mit dem „AT“ deutlich. Die Halle werde eine Fläche von rund 3000 Quadratmetern haben. Ein Teil des Gebäudes werde eine zweite Etage bekommen.
„Wir erreichen dort eine Höhe von mehr als zehn Metern“, so Auental. Zudem seien dort ein Bürotrakt, vier Laderampen und eine Palettenfördervorrichtung vorgesehen.
„Gelagert werden in der Halle Fertigwaren“, erklärte Geschäftsführer Edmund Pilarski. Dabei handele es sich vornehmlich um Mehrschicht-Verbundrohre. Und um mal eine Größenvorstellung zu bekommen, ergänzte er: „Die Monatsproduktion von rund vier Millionen Metern bekommen wir dort auf jeden Fall unter.“
Notwendig geworden sei der Neubau, weil eine neue Extrusionslinie für Verbundrohre aufgebaut und damit die Produktionskapazität erhöht werde, erklärte Pilarski. Die Maschine werde in dieser Woche in einer bestehenden Halle aufgebaut. Die Investitionskosten allein dafür bezifferte er mit 1,5 Millionen Euro. Für den Neubau und weitere Schritte auf dem gerade erworbenen Grundstück sind Investitionen von rund 2,5 Millionen Euro geplant. „Bis Mitte 2016 soll alles fertig sein“, so Pilarski.
Mit dem Neubau werde beabsichtigt, alles an der Kruppstraße zu konzentrieren, stellte Auental fest. Bislang werde noch ein Teil der Produktion in zwei Hallen in der näheren Umgebung gelagert. Diese könnten nach der Fertigstellung aufgegeben werden.
Ausdrücklich lobten die beiden Geschäftsführer die Stadtverwaltung und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) Ahlen für die Unterstützung ihrer Pläne. „Wir haben an einem Strang gezogen“, so Pilarski. Zumal auch Änderungen des Bebauungsplanes notwendig gewesen seien.
Aktuell beschäftigt die WRW GmbH mehr als 70 Mitarbeiter. In den kommenden zwei Jahren will die Geschäftsleitung bis zu 20 weitere Stellen schaffen. Gegründet wurden die Westfälischen Rohrwerke im Jahr 2004. Im Jahr 2012 wurde das Unternehmen mit dem Wirtschaftspreis der Stadt Ahlen ausgezeichnet.

 
Quellenangabe:
Ahlener Tageblatt - Die Glocke
Donnerstag, 27. August 2015
Detlef Peter Jotzeit, Redaktionsmitglied


Klettbandummantelung und Rohr in Rohrveredelung made by WRW

Zwei neu integrierte Maschinen in die Produktion ermöglichen uns den Einzug in Schutzrohre, sowie die Ummantelung mit Klettband unserer Mehrschichtverbundrohre.


Unsere Rohr in Rohr Einzugsmaschine umfasst die Dimensionen 14 - 32 mm. Die Produktion erfolgt über ein einfaches Verfahren. Das Schutzrohr wird mithilfe eines Unterdrucks in die Einzugsmaschine eingeführt. Ist die gewünschte Ringlänge erreicht wird abgeschnitten. Der Unterdruck sorgt für ein leichteres Handling an der Anlage. Darauffolgend wird das Mehrschichtverbundrohr mit einem Bandabzug in das Schutzrohr eingeschoben und ebenfalls bei gewünschter Ringlänge abgeschnitten. Anschließend wird das Rohr im Schutzrohr auf einem Wickler aufgerollt.


Neben der Rohr in Rohr Einzugsmaschine umfasst die Produktion auch eine Veredelungsmaschine für das ummanteln der Mehrschichtverbundrohre mit Klettband. Auf der Anlage können Mehrschichtverbundrohre in den Dimensionen 14 - 20 mm mit Klettband ummantelt werden. Zur Ummantelung wird das Verbundrohr über eine Abrollvorrichtung und einen Bandabzug in die Maschine eingeführt. Eine spezielle Haspel umwickelt das Hauptrohr spiralförmig mit Klettband. Auch hier können unterschiedliche Ringlängen berücksichtigt werden. Durch Verwendung eines qualitativ hochwertigen Klettbandes ist gewährleistet, dass sich dies weder vom Mehrschichtverbundrohr noch vom Vließ oder den Dämmplatten mit Haftfolie löst.


Weitere Informationen finden Sie auf unserem WRW Produktblatt Veredelung unter Housing Solutions.


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Pioniergeist und Mut mit dem Ahlener Wirtschaftspreis ausgezeichnet

Mit dem "Ahlener Mammut" ist das Unternehmen Westfälische Rohrwerke GmbH am Donnerstag, den 25. Oktober 2012 in der Stadthalle Ahlen ausgezeichnet worden. Die Gesellschafter und Geschäftsführer Horst Aschentrup, Gerhard Auental und Edmund Pilarski erhielten den siebten Wirtschaftspreis für ihren Pioniergeist und Mut sowie die außergewöhnliche Entstehungsgeschichte.
"Ohne dieses Team wäre das alles gar nicht möglich gewesen", zollten die Preisträger ihrer Belegschaft Lob und riefen ihre Mitarbeiter auf die Bühne.
Die Stadt Ahlen berichtet über die Preisverleihung auf ihrer Homepage.
Den vollständigen Bericht finden Sie unter www.ahlen.de.

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Zertifizierung ÖKOPROFIT

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass die Westfälischen Rohrwerke im Rahmen des Umweltmanagementsystems ÖKOPROFIT erfolgreich zertifiziert wurden.
In einer feierlichen Stunde wurde durch Landrat Dr. Olaf Gericke und Dr. Peter Jahn, Leiter der Effizienzagentur NRW der WRW das ÖKOPROFIT Zertifikat verliehen.
ÖKOPROFIT steht für Ökologisches Projekt für integrierte Umwelttechnik und verhilft Unternehmen, mit Unterstützung des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein Westfalen zu einem effizienten Umweltmanagementsystem.
Über den Zeitraum von einem Jahr wurden die verschiedenen Bereiche der WRW auf Optimierungspotential im Sinne des Umweltschutzes untersucht und analysiert. Die darauf folgenden Optimierungen ergaben eine jährliche Einsparung von 260t CO², 8,7t Abfall und 230m³ Wasser.
Der sorgfältige Umgang mit unseren Rohstoffreserven  ist ein zentrales Thema unserer heutigen Generation. Wir die WRW sehen es als unsere Pflicht an, unseren Beitrag zum Umweltschutz beizutragen und werden dieses aktiv weiter verfolgen.

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WRW für hervorragende Ausbildung geehrt

Aufgrund der hervorragenden Ausbildungsleistung unseres ehemaligen Auszubildenden und jetzigen Mitarbeiters Markus Gurtsching wurde die WRW von der IHK Nord Westfalen mit einer Urkunde für die herausragende betriebliche Ausbildung ausgezeichnet.
Als einer der Besten seines Abschlussjahrgangs 2014 wurde Markus Gurtsching am 11.09.2014 in Warendorf von der IHK geehrt.
Wir freuen uns darauf auch weiterhin unser Wissen mit den Auszubildenden zu teilen, denn schließlich sind die Auszubildenden von heute unsere Zukunft.

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